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Schwangerschaft


Schwangerschaftsvorsorge


gemäß Mutterschaftsrichtlinien




Betreuung von Risikoschwangerschaften





Akupunktur zur Geburtsvorbereitung


Die geburtsvorbereitende Akupunktur nach Dr. Römer verkürzt nach Studienergebnissen die Dauer der Geburt um ca. zwei Stunden. Eine Behandlung ist ab der 36. SSW sinnvoll. Drei bis vier Sitzungen mit einwöchigen Abstand sind notwendig. Eine Sitzung dauert 20 Minuten und wird unter CTG-Kontrolle durchgeführt. Diese Behandlung ist keine Kassenleistung, wird jedoch von einigen Krankenkassen erstattet.




Ultraschalluntersuchungen


gemäß Mutterschaftsrichtlinien. Dr. Eva Hacker und Doris Krause sind befähigt, das zusätzliche Ultraschall-Screening IIb durchzuführen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!




Dopplersonographie





Toxoplasmose


Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger "Toxoplasma gondii" von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch Katzenkontakt (Katzenkot) oder durch Genuss von rohem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat.

In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft kann es zu ernsthaften Erkrankungen beim Ungeborenen kommen, wenn die Infektion nicht behandelt wird

Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose gebildet wurde, bei fehlender Immunität helfen regelmäßige Kontrollen eine Infektion frühzeitig zu erkennen.

Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung.




Streptokokken


Streptokokken können bei Neugeborenen eine Blutvergiftung (Sepsis) verursachen, wenn sie während der Geburt mit dem Bakterium infiziert werden.

Ist die Mutter mit B-Streptokokken besiedelt, kann durch eine Antibiotikabgabe während der Geburt die Frühform dieser Neugeboreneninfektion größtenteils verhindert werden.

Die Frühform der Erkrankung tritt in den ersten Tagen nach Geburt auf und kann zu schweren Krankheitsformen wie Sepsis, Lungenentzündung und Hirnhautentzündung führen. Das Neugeborene muss dann antibiotisch behandelt werden. Trotz ausreichender Behandlung kann es aber in ca. 20% zu Folgeschäden kommen.

Unsere Empfehlung:
Um eine Antibiotika-Prophylaxe sinnvoll einzusetzen, sollte bekannt sein, ob Sie als Schwangere mit B-Streptokokken besiedelt sind oder nicht. Daher ist eine Untersuchung auf Gruppe-B-Streptokokken mittels vaginalem Abstrich in der 35.-37. Schwangerschaftswoche dringend anzuraten.

Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung.




Cytomegalie


Die Cytomegalie ist eine Infektionserkrankung, die durch das Cytomegalievirus (CMV) verursacht wird. CMV gehört zu den Herpesviren. Wie alle Herpesviren verbleibt das Virus nach der Erstinfektion lebenslang im Körper und kann unter bestimmten Umständen wieder aktiviert werden.

Da die Erstinfektion oft unbemerkt verläuft, wissen die wenigsten, dass sie die Infektion bereits durchgemacht haben. Eine klinische Bedeutung hat die CMV-Infektion vor allem in der Schwangerschaft und bei Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr.

Bei Schwangeren kann bei einer Erstinfektion das Virus auf das ungeborene Kind übertragen werden (kongenitale CMV-Infektion) und dort zu schweren Schädigungen führen. Die kongenitale CMV-Infektion ist die häufigste infektiöse Ursache für geistige Behinderung und nicht-erbliche Hörstörungen im Kindesalter.

Daher ist eine Testung zu Beginn einer Schwangerschaft wichtig.

Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung.





GYNÄKOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS

Dr. Eva Hacker + Doris Krause

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14197 Berlin

 

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